Tipps & Tricks für problemloses Wäschewaschen

 

Textile Rohstoffe einschließlich Haar sind Fasern, die sich verspinnen oder in textilen Flächengebilden verarbeiten lassen. Das Textil muss zumindest zu 80 % seines Gewichts aus textilen Rohstoffen bestehen. Es gibt genaue Bezeichnungen, die für tierische und pflanzliche Fasern sowie für Chemiefasern und Stoffe aus verschiedenen neuartigen Materialien für eine gültige Kennzeichnung erlaubt sind.

 

 


WOLLE:


Die  Bezeichnung "Wolle" darf  für Fasern vom  Fell des  Schafes  und für Mischungen aus  Wolle mit  feinen  Tierhaaren  verwendet werden, wie zum Beispiel "Alpaka", "Lama" und zwar mit oder ohne zusätzliche Bezeichnung "Wolle" oder "Haare". Da der Begriff "Wolle " auch   Reißwolle   beinhaltet,   zeigt   nur   die Bezeichnung   "Schurwolle" ,  dass  in dem betreffenden Textil  Fasern vom Fell des Schafes oder eine Tierhaare verarbeitet wurden, die  noch  nicht  in  einem Fertigerzeugnis  enthalten waren.  Es bedeutet auch, dass die Fasern bisher keinem weiteren Behandlungsprozess als dem zur Herstellung des Erzeug-
nisses erforderlichen Spinn- oder Filzprozess unterzogen wurden.

 

SCHURWOLLE:

 

Mit  "Schurwolle " bezeichnete  Textilien  verlangen  nach  einer  besonders faserschon-
enden Behandlung und Pflege. Wird die Bezeichnung "Schurwolle " bei Fasergemischen verwendet, so  ist  ein  Mindestanteil  von  25% Schurwolle  am Gewicht  des Gemisches Voraussetzung. Zudem  darf  die Schurwolle im Falle eines mechanisch nicht trennbaren Gemisches  nur  mit  einer  einzigen  andere  Faser vermischt sein. Außerdem  muss  die  prozentuale Zusammensetzung vollständig angegeben werden. Besteht der Wollanteil eines Artikels teilweise aus gewöhnlicher Wolle (zum Beispiel Reißwolle), so darf für den gesamten Wollanteil (inklusive  Schurwolle)  nur  die  Bezeichnung  "Wolle "  verwendet werden.

 


SEIDE:

 

Die   Bezeichnung  "Seide "  ist  nur  noch  für  Fasern  aus  Kokons  seidenspinnender
Insekten  gestattet.  Begriffe   wie  Seidengriff,  Seidenglanz,  Seidenlook  sind,   auch
außerhalb der Rohstoffgehaltsangabe zum Beispiel in der Werbung, nur erlaubt, wenn das Produkt ausschließlich aus Seide besteht.

 


BAUMWOLLE:

 

Wann eine Naturfaser auf pflanzlicher Basis, wie Baumwolle, Flachs oder Leinen, Hanf oder Jute bezeichnet werden darf, ist ebenfalls genau definiert.

 


HALBLEINEN:

 

Der Leinenanteil am Gesamtgewicht des entschlichteten Gewebes muss mindestens
40 % betragen. Aus  der  Etikettierung muss "Kette reine  Baumwolle, Schuss reines Leinen" hervorgehen.