Trocknen im elektrischen Wäschetrockner

Das Trocknen der Wäsche im Wäschetrockner erfolgt vorwiegend durch Lufttrocknung. Im Wäschetrockner sind Temperatur, Luftdurchsatz und Trommelbewegung so aufeinander abgestimmt, dass sich eine gleichmäßige und schonende Trocknung ergibt. Wenn Wäsche Wasser abgibt, also trockener wird, verändert sich das Volumen des Gewebes und die Luftdurchlässigkeit nimmt zu. Mit steigendem Trocknungsgrad benötigt die Wäsche immer mehr und mehr Platz, wird von der Luft immer besser und besser durchströmt und somit flauschig und knitterarm getrocknet. Daher ist beim Wäschetrockner ein Überladen unbedingt zu vermeiden. Bei Überladung wird die Wäsche verknittert und kann partiell nicht ordentlich getrocknet werden. Daher gilt für die Beladung bei 5 kg Trocknern:

 

Koch- Buntwäsche: 4,5 bis 5 kg

Fein-Pflegeleicht:   1,5 bis 2 kg

Ziel des maschinellen Trocknens ist es, den Trocknungsgrad und damit die Restfeuchte der Wäsche entsprechend der vorgesehenen Weiterbehandlung zu erreichen. Bei Wäschetrocknern mit Zeitsteuerung wird eine bestimmte Zeit vorgewählt, nach deren Ablauf ein undefinierter Trocknungsgrad erreicht ist. Bei Wäschetrockner mit feuchtigkeitsabhängiger Steuerung wird der gewünschte Trocknungsgrad der Wäsche vorgewählt und durch die elektronische Abtastung erreicht. Frotteehandtücher sollen z.B. schranktrocken sein. Oberhemden werden dem Trockner bügelfeucht entnommen. Dies spart Energie, Zeit und Kraft und wird dem Ziel der Wäschetrocknung nach Art der Wäsche sowie deren Weiterbehandlung gerecht.

 

Die Eignung der Textilien für das maschinelle Trocknen wird durch Symbole und in der Pflegekennzeichnung angegeben. Textilien aus reiner Wolle bzw. Wollgemischen sind nicht für den Trockner geeignet. Wirkware ohne Kennzeichnung für Trocknereignung neigt zum Einlaufen. Dies sollte bereits beim Einkauf bei der Größenwahl berücksichtigt werden.