Geschirrspülmittel

Die   Zusammensetzung  maschineller  Geschirrspülmittel  war in  den  letzten  Jahren Gegenstand zahlreicher Produktneuentwicklungen. Inzwischen gibt es die Produkte in flüssiger, pulverförmiger und in Tablettenform. Neben der klassischen, hochalkalischen, phosphat- und silikathaltigen Reinigergeneration gibt es nunmehr auch kompakte phosphatfreie, niederalkalische Produkte.

 

Reiniger:

Der Reiniger hat dafür zu sorgen, dass das verschmutzte Spülgut gut benetzt und die Anschmutzung vollständig abgelöst wird. Hartnäckige, angetrocknete Speisereste von Stärke und Eiweiß werden zuerst angequollen und erst dann vom Geschirr abgetragen. Für diesen Quellvorgang ist eine ausreichende Alkalität der Reinigerflotte wichtig. Farbige Anschmutzung von Lippenstift, Gemüse- und Obstsäften sowie fest anhaftende, angetrocknete Tee- und Kaffeereste werden gebleicht und entfernt. Wasserunlösliche Bestandteile der Speisereste werden vom Reiniger in der Spülflotte fein verteilt, so dass sie sich nicht mehr auf dem Spülgut absetzen können. Ein Reiniger muss auch über eine schaumregulierende bzw. schaumunterdrückende Eigenschaft verfügen, denn eine starke Schaumentwicklung aus schäumenden Speiseresten oder den daraus entstehenden Abbauprodukten könnte die Wasserumwälzung und damit die mechanische Wirkung des Wassers stark beeinträchtigen oder ganz zum Erliegen bringen. Ein optimaler Reiniger soll jedoch nicht nur gut reinigen, er muss darüber hinaus auch das Spülgut schonen und Korrosionen vermeiden.

 

Klarspüler:

Das Klarspülmittel dient dazu, dass das Spülgut am Ende des Spülprogamms frei von Rückständen in Form von Flecken, Streifen und Schlieren, also trocken und gleichmäßig glänzend ist. Der Klarspüler wird aus einem Vorratsbehälter über ein Dosiergerät automatisch dem letzten Spülwasser, sobald eine Temperatur von mindestens 45° C erreicht wurde, beigegeben.

 

Regeneriermittel:

Nahezu alle modernen Haushaltsgeschirrspüler verfügen heute über eine Enthärtungsanlage mit einstellbarer Regenerierstufe für die verschiedenen Wasserhärten. Der in der Maschine eingebaute Enthärter ist mit einem Ionenaustauscher-Harz gefüllt, welches im aktiven Zustand mit Natriumionen aus dem Enthärtersalz beladen ist. Wird der Enthärter von hartem Wasser durchströmt, so werden die Kalzium- und Magnesiumionen des Wassers von der Austauschmasse gegen Natriumionen ausgewechselt. Das Wasser ist enthärtet. Da normales Kochsalz in der Regel unlösliche Zusätze zur Erhaltung der Rieselfähigkeit sowie Fluor- und Jodsalze für die Gesunheitsprophylaxe enthält, die sich im Enthärter störend auswirken können, müssen spezielle Regeneriersalze verwendet werden.