Geschirrspülautomat

Die Schmutzentfernung im Automaten wird durch das umgepumpte Wasser erzielt, das aus den Düsen der Sprüharme gegen das Spülgut gespritzt wird. Im Vergleich zum gezielten Wischen, Bürsten oder Scheuern beim Handspülen sind aber der Wirkung beim maschinellen Spülen Grenzen gesetzt. Bei einem zu hohen Wasserdruck würde das Spülgut seinen Halt in den Körben verlieren und dabei beschädigt werden. Ist der Druck zu gering, wird das Geschirr nicht sauber.

 

Dass das Geschirr trotzdem sauber wird, dafür sorgen die drei anderen Komponenten:

 

Reiniger, Temperatur und Zeit.

 

In den letzten Jahren haben die Geschirrspülerhersteller bei ihren Neuentwicklungen in verstärktem Maße Umweltaspekte berücksichtigt. Geschirrspülmaschinen mit reduziertem Wasser und damit verbundenem Energieverbrauch haben sich inzwischen am Markt durchgesetzt. Für den Reinigungsgang werden heute nur noch vier bis fünf Liter Wasser eingesetzt. 

 

Zu den üblichen Normalprogrammen, die bei 55° C bzw. 65° C arbeiten, werden heute spezielle Kurz-, Spar- (45° C), bzw. Ökoprogramme für leicht verschmutztes Geschirr angeboten.

 

Heute gibt es Geschirrspüler mit 4, 5, 6, 8, 9, 10 und 12 Maßgedecke Fassungsvermögen als Stand-, Einbau- und Unterbaugerät, aber auch als integrierbares und vollintegriertes – somit nahezu unsichtbares – Gerät.